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Projekte

 
Forschungsprojekt zu "Anforderungen an die Professionalität des Bildungspersonals im Übergang von der Schule in die Arbeitswelt"

Eine wesentliche Bedingung für ein erfolgreiches Übergangsmanagement sind die Kooperation und die Professionalität unterschiedlicher Akteure in Schule, Berufsbildungseinrichtung und Betrieb. Mit diesem Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sollen vertiefte Erkenntnisse darüber gewonnen werden, welche Modi der Kooperation zwischen den unterschiedlichen Akteuren erforderlich sind und welche spezifischen Kompetenzprofile das im Übergang tätige Bildungspersonal benötigt, um den veränderten Anforderungen in einem vernetzten lokalen/regionalen Übergangsmanagement gerecht zu werden. Exemplarisch in den Blick genommen werden dabei als zentrale Akteure im Übergangsmanagement: Lehrkräfte an allgemein bildenden Schulen, Lehrkräfte an beruflichen Schulen, bei Bildungsträgern tätige SozialpädagogInnen und AusbilderInnen in Praktikumsbetrieben. In acht verschiedenen Regionen der Bundesrepublik soll mithilfe von Gruppengesprächen und qualitativen Einzelinterviews das Erfahrungswissen dieser Berufsgruppen in der Kooperation im Rahmen des regionalen Übergangsmanagements ausgelotet werden, um aus Sicht der verschiedenen Akteure Hinweise auf die veränderten Anforderungen, Kooperationserfordernisse und die erforderlichen Kompetenzen im Übergang zu erhalten. Auf der Grundlage der gewonnenen Befunde sollen Empfehlungen für die Aus-, Fort- und Weiterbildung für die verschiedenen Akteursgruppen formuliert werden. Das BIBB hat für dieses Forschungsprojekt verschiedene wissenschaftliche Institute mit der Durchführung und Auswertung der Gruppengespräche und Einzelinterviews in den verschiedenen Regionen beauftragt. Das IAJ führt diese qualitativen Erhebungen in der Stadt Freiburg, im Landkreis Offenbach und in der der Stadt Nürnberg durch.

 
Auftraggeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) Bonn
Laufzeit: Januar 2010 bis Januar 2011
Laufend
Abgeschlossen


 
Wissenschaftliche Begleitung des Xenos-Projekts "Interkulturelles Übergangsmanagement" im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Ziel dieses Projekts ist die Verringerung von Schulabbrüchen, die Verringerung der Zahl von Jugendlichen, die die Schule ohne Abschluss verlassen und eine Erhöhung der Vermittlungen in Ausbildung. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Beteiligt an diesem Modellprojekt sind fünf Schulen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit überproportional vielen Schülern mit Migrationshintergrund. An diesen Schulen sind so genannte Jobcoachs tätig, deren Aufgabe es ist, Schüler lebensweltorientiert zu beraten, bei der Berufsorientierung und Berufswegeplanung zu unterstützen und beim Übergang in Ausbildung zu begleiten. Aufgabe der wissenschaftlichen Begleitung ist es zu untersuchen, inwieweit die Projektziele erreicht werden, welche Faktoren hierbei eine Rolle spielen und welche Wirkungen die Institution Jobcoach insgesamt hat. Eingesetzte Methoden: Arbeitsmarktanalyse, Dokumentenanalyse, schriftliche Befragungen, qualitative Gruppen- und Einzelinterviews, teilnehmende Beobachtung. Die wissenschaftliche Begleitung wird in Kooperation mit der Professur für Berufs- und Betriebspädagogik der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg durchgeführt.

 
Auftraggeber: Landkreis Hersfeld-Rotenburg / Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
Laufzeit: Oktober 2009 bis März 2012


 
Betriebliche Beratung der Werkstätten Stadtkirchenverband Hannover gGmbH

Die "Werkstätten Stadtkirchenverband Hannover gGmbH" (Werkstatt Süd und Werkstatt Linden) sind als Jugendwerkstätten im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Jugendwerkstätten in Niedersachsen tätig. Sie richten sich an erwerbslose Jugendliche zwischen 17 und 25 Jahren mit Eingliederungshemmnissen bzw. mit besonderem sozialpädagogischem Förderbedarf. Das IAJ berät die Werkstätten Stadtkirchenverband Hannover gGmbH bei ihrer fachlich-konzeptionellen und organisatorischen Weiterentwicklung. Eingesetzte Methoden u.a.: Workshops, Organisationsanalysen, Analyse verfügbarer arbeitsmarktpolitischer Instrumente, Beratung.

 
Auftraggeber: Werkstätten Stadtkirchenverband Hannover gGmbH
Laufzeit: Juni 2009 bis Dezember 2010


 
Evaluation des Projekts "ilka - Interkulturalität lernen und Kompetenz entwickeln in der Altenpflegehilfeausbildung"

Ziel dieses Xenos-Projekts ist die Entwicklung, Erprobung und Implementierung eines Curriculums in der Altenpflegehilfeausbildung für Schleswig-Holstein unter dem Leitbild von Integration und Vielfalt. Es werden jene Faktoren herausgearbeitet, die in einer Pflegeeinrichtung für eine menschenwürdige und den kulturspezifischen und biographischen Lebensbedingungen von Menschen mit Migrationshintergrund angemessenen Pflege notwendig sind. Dazu werden u.a. Handlungsstrategien für einen adäquaten Umgang mit Interkulturalität und Konflikten entwickelt und in spezifischen Trainings für alle an der Ausbildung beteiligten Personengruppen (Lehrkräfte, Praxisbegleiter und -anleiter, Schul- und Einrichtungsleitungen) erprobt. Im Zentrum der als wissenschaftliche Begleitung angelegten Evaluation steht die Frage, welche Wirkungen die durchgeführten Trainings bei den beteiligten Personen haben, ob sie zu relevanten Veränderungsprozessen in ihrer Einstellung und ihrem Handeln führen, welches die entscheidenden Faktoren hierfür sind und wie sich dies im neu entwickelten Curriculum niederschlägt.

 
Auftraggeber: Institut für berufliche Aus- und Weiterbildung (IBAF) Kiel
Laufzeit: September 2009 bis Dezember 2011


 
Schulabsolventenbefragung im Rahmen des Regionalen Übergangsmanagements Wilhelmshaven-Friesland

Im Rahmen des BMBF-Programms "Perspektive Berufsabschluss" wird für die Stadt Wilhelmshaven und den Landkreis Friesland ein Regionales Übergangsmanagement an der Schwelle Schule - Beruf implementiert. Ab Frühjahr 2010 wird hierzu eine jährliche Schulabsolventenbefragung an den Förderschulen (FÖS), Hauptschulen (HS), Realschulen (RS) und Integrierten Gesamtschulen (IGS) im Landkreis Friesland und der kreisfreien Stadt Wilhelmshaven durchgeführt. Schwerpunkt dieser Befragung sind die Berufsorientierung, die angestrebten beruflichen Perspektiven und der Verbleib im Anschluss an die Schule.

 
Auftraggeber: Regionales Übergangsmanagement Wilhelmshaven Friesland / Volkshochschule und Musikschule Wilhelmshaven gGmbH
Laufzeit: Oktober 2009 bis Juni 2010


 
Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts „Entwicklung neuer Berufe im Vor- und Umfeld von Pflege“

Mit der Gruppe behinderter Menschen versucht die Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH (GWW) eine Personengruppe für einen expandierenden Arbeitsmarkt im Bereich der Altenpflege zu erschließen, die bislang auf dem ersten Arbeitsmarkt nur schwer eine Beschäftigung gefunden hat und bisher in erster Linie auf Werkstätten für behinderte Menschen (WfbW) und sonstige staatliche Angebote angewiesen ist. Der Berufsabschluss soll Menschen mit Handicap nicht nur den Einstieg in eine reguläre Beschäftigung eröffnen, sondern auch die Ausbildung in einem weiterführenden Beruf ermöglichen. Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage, inwiefern das Modellprojekt seine Zielsetzungen erreicht und aus welchen Gründen dies gelingt bzw. nicht gelingt. Dazu werden u.a. Erfolgsindikatoren entwickelt, diese werden anhand einer Wirkungsanalyse überprüft.

 
Auftraggeber: Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH Sindelfingen
Laufzeit: März 2009 bis Dezember 2011


 
Forschungsprojekt „Dienstleistungsprozesse am Arbeitsmarkt“

Anknüpfend an die Implementations- und Governanceanalyse der Evaluation nach §6c SGB II und eine Pilotstudie im SGB II-Bereich (vgl. IAB-Forschungsbericht 15/2007) soll das Forschungsprojekt die Kenntnisse über die konkreten Prozesse der Erbringung von Dienstleistungen bei Vermittlung und Aktivierung im Rahmen von SGB II und SGB III erweitern. Durch Fallbeobachtungen an verschiedenen Standorten in der Bundesrepublik sollen die Praxis und näherungsweise auch die Qualität von arbeitsmarktbezogenen Dienstleistungen in SGB II und SGB III erschlossen werden. Das IAJ ist an der Durchführung dieser Fallbeobachtungen beteiligt. Näheres siehe www.infas.de

 
Auftraggeber: infas Bonn / IAB Nürnberg
Laufzeit: Oktober 2008 bis März 2010