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Studie zum Qualifikationsbedarf in Klein- und Mittelbetrieben (IWAQ-Studie) |
| Ziel dieser, aus dem ESF (Ziel 4) und vom Land Niedersachsen geförderten
Regionalstudie zur Erfassung des Qualifikationsbedarfs in Klein- und Mittelbetrieben
(Ostfriesland und Wesermarsch) war es, den wechselseitigen Einfluss von betrieblicher
und regionaler Entwicklung herauszuarbeiten und aufzuzeigen, welche praktischen
Anknüpfungspunkte für eine künftige Zusammenarbeit der regionalen
Akteure im Interesse der Unterstützung von KMU bestehen. Die Studie hat neben
der Entwicklung neuer Instrumente zur Erfassung des Qualifikationsbedarfs auch
eine Reihe von praktischen Vorschlägen zur Entwicklung regionaler Arbeitsmarktpolitik
erarbeitet. |
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Wissenschaftliche Begleitung des Projekts „Bauhaus-Overma“ der ARKUS
gGMbH Heilbronn |
| Aufgabe der wissenschaftlichen Begleitung war die Frage, mit welchem konzeptionellen
Ansatz der Träger - Beschäftigungsgesellschaft, die besondere Zielgruppen
der Arbeitsmarktpolitik wie Langzeitarbeitslose, behinderte und psychisch kranke
Menschen, Migranten und Migrantinnen – arbeitet, inwieweit die anvisierten
Zielgruppen erreicht werden, unter welchen Bedingungen des regionalen Arbeitsmarktes
Beschäftigung und Qualifizierung erfolgt sowie erfolgreich die TeilnehmerInnen
das Projekt durchlaufen. |
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Entwicklung eines multimedialen Computer-Programms für die Berufsorientierung
benachteiligter Jugendlicher (EU-Projekt ODYSSEE) |
Das in Kooperation mit Partnern aus Frankreich und Luxemburg (ASJ) entwickelte
und von der EU besonders ausgezeichnete Programm ist speziell auf die in der Berufsberatung
bislang vernachlässigte Zielgruppe der benachteiligten Jugendlichen ausgerichtet.
Da die herkömmliche Berufsberatung nur sehr begrenzt auf benachteiligte Jugendliche
abgestimmt ist und vorwiegend angebotsorientiert ist, d.h. sich nicht nach den
sehr differenzierten und komplexen Bedarfs- und Nachfragemustern von Jugendlichen
in unterschiedlichen Lebenssituationen richtet, wurde ein interaktives Computer-Programm
entwickelt, das auf die spezifischen Voraussetzungen der zu beratenden Jugendlichen
abgestimmt ist. Es berücksichtigt die sozioökonomischen Lebenslagen
sowie die Anspruchshaltungen, Wertvorstellungen, Lebenserfahrungen und Lebensplanungen
Jugendlicher, sieht die zu beratenden Jugendlichen nicht als passive Empfänger
von Informationen, sondern als aktiv handelnde Persönlichkeit, und unterstützt
deshalb den einzelnen bei seinen Berufsorientierungen und -entscheidungen, gibt
ihm jedoch selbst eine aktive Rolle und Eigenverantwortung für diese Entscheidung.
Ziel des Programms ist eine erste fundierte Berufsorientierung (nicht Berufswahl).
Es ist so konstruiert, dass entsprechend den Voraussetzungen der Jugendlichen
Schriftsprache nur eine nebensächliche Rolle spielt, sondern Bild und Ton
im Vordergrund stehen. Die technische Handhabung ist so gestaltet, dass eine Benutzung
auch ohne Computererfahrung leicht möglich ist. |
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