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Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts „Existenzgründungsagentur
für Frauen (EFA)“ |
| Die vom IAJ durchgeführte wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts
EFA beschäftigte sich mit der Frage, inwiefern neuere Entwicklungen, insbesondere
im Dienstleistungssektor, eine Chance für Existenzgründungen von Frauen
sind. Dazu wird das Gründungsgeschehen aus bundesweiter und regionaler Perspektive
untersucht und Prognosen zur künftigen wirtschaftlichen und arbeitsmarktlichen
Entwicklung ausgewertet. Darauf aufbauend wurden Folgerungen für eine erfolgreiche
Existenzgründung abgeleitet. Weiterhin ging die wissenschaftliche Begleitung
der Frage nach, welche Bedeutung Beratung für die Förderung von Existenzgründungen
und Selbständigkeit hat. Auf der Grundlage von Expertengesprächen, die
mit UnternehmerInnen, UnternehmensberaterInnen, BeraterInnen bei Banken und Kammern
aus der Region geführt worden sind, wurde heraus gearbeitet, wie sich der
Prozess der Existenzgründung darstellt und welche speziellen Barrieren unkonventionelle
GründerInnen, zu denen auch Frauen zählen, zu überwinden haben,
wenn sie sich selbständig machen wollen. Schließlich entwickelte die
wissenschaftliche Begleitung, anknüpfend an die Erfahrungen und Einschätzungen
der befragten ExpertInnen, ein qualitatives Beratungskonzept, das die spezifische
Situation von unkonventionellen GründerInnen berücksichtigt. |
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Wissenschaftliche Begleitung des Mülheimer Modells präventiver Arbeitsmarktpolitik |
| Bei dem Mülheimer Modell bezeichneten handelte es sich um ein arbeitsmarktpolitisches
Projekt zur Abmilderung von Entlassungen nach einer Betriebsschließung.
Es wurde im Rahmen des Sonderprogramms des Landes NRW „Modelle vorbeugender
Struktur und Beschäftigungspolitik“ gefördert. Aufgabe der wissenschaftlichen
Begleitung war es, die grundlegende Entwicklungsrichtung des Projekts, seine Erfolge
und Möglichkeiten, aber auch seine Grenzen darzustellen. Dazu wurde u.a.
eine Analyse des regionalen Arbeitsmarktes und des Beratungsansatzes durchgeführt
sowie konzeptionelle Vorschläge für präventive Ansätze aktiver
Arbeitsmarktpolitik entwickelt. |
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Machbarkeitsstudie zu „Jugendbetrieben – Theoretische Konzeptionen
und praktische Erfahrungen“ |
| Vor dem Hintergrund enormer Probleme an der zweiten Schwelle – hohe
Arbeitslosigkeit junger Erwachsener mit abgeschlossener Berufsausbildung, hohe
Abwanderungsraten – in Mecklenburg-Vorpommern untersuchte das IAJ in Kooperation
mit der trend GmbH Schwerin die Frage, inwiefern es sinnvoll ist, Jugendbetriebe
als arbeitsmarktpolitsches Instrument in Mecklenburg Vorpommern einzuführen
und inwiefern ein solcher Ansatz überhaupt machbar ist. Dazu wurden neben
den wettbewerbsrechtlichen und förderrechtlichen Aspekten insbesondere die
relevanten strukturellen Rahmenbedingungen und die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsstrukturentwicklung,
untersucht. Einbezogen wurden auch die Erfahrungen, die in anderen Bundesländern
mit ähnlichen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten gemacht worden sind. Das
Gutachten kommt zu dem Schluss, dass Jugendbetriebe ein innovatives Instrument
einer aktiven Arbeitsmarktpolitik darstellen können. |
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