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Projekte

 
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Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts „Existenzgründungsagentur für Frauen (EFA)“
Die vom IAJ durchgeführte wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts EFA beschäftigte sich mit der Frage, inwiefern neuere Entwicklungen, insbesondere im Dienstleistungssektor, eine Chance für Existenzgründungen von Frauen sind. Dazu wird das Gründungsgeschehen aus bundesweiter und regionaler Perspektive untersucht und Prognosen zur künftigen wirtschaftlichen und arbeitsmarktlichen Entwicklung ausgewertet. Darauf aufbauend wurden Folgerungen für eine erfolgreiche Existenzgründung abgeleitet. Weiterhin ging die wissenschaftliche Begleitung der Frage nach, welche Bedeutung Beratung für die Förderung von Existenzgründungen und Selbständigkeit hat. Auf der Grundlage von Expertengesprächen, die mit UnternehmerInnen, UnternehmensberaterInnen, BeraterInnen bei Banken und Kammern aus der Region geführt worden sind, wurde heraus gearbeitet, wie sich der Prozess der Existenzgründung darstellt und welche speziellen Barrieren unkonventionelle GründerInnen, zu denen auch Frauen zählen, zu überwinden haben, wenn sie sich selbständig machen wollen. Schließlich entwickelte die wissenschaftliche Begleitung, anknüpfend an die Erfahrungen und Einschätzungen der befragten ExpertInnen, ein qualitatives Beratungskonzept, das die spezifische Situation von unkonventionellen GründerInnen berücksichtigt.
Auftraggeber: Stadt Oldenburg, Frauenbüro
Laufzeit: Mai 1998 bis Dezember 1999
Laufend
Abgeschlossen


 
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Wissenschaftliche Begleitung des Mülheimer Modells präventiver Arbeitsmarktpolitik
Bei dem Mülheimer Modell bezeichneten handelte es sich um ein arbeitsmarktpolitisches Projekt zur Abmilderung von Entlassungen nach einer Betriebsschließung. Es wurde im Rahmen des Sonderprogramms des Landes NRW „Modelle vorbeugender Struktur und Beschäftigungspolitik“ gefördert. Aufgabe der wissenschaftlichen Begleitung war es, die grundlegende Entwicklungsrichtung des Projekts, seine Erfolge und Möglichkeiten, aber auch seine Grenzen darzustellen. Dazu wurde u.a. eine Analyse des regionalen Arbeitsmarktes und des Beratungsansatzes durchgeführt sowie konzeptionelle Vorschläge für präventive Ansätze aktiver Arbeitsmarktpolitik entwickelt.
Auftraggeber: Mülheimer Arbeitslosenzentrum / Ministerium für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport NRW
Laufzeit: Mai 1998 bis Dezember 1999


 
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Machbarkeitsstudie zu „Jugendbetrieben – Theoretische Konzeptionen und praktische Erfahrungen“
Vor dem Hintergrund enormer Probleme an der zweiten Schwelle – hohe Arbeitslosigkeit junger Erwachsener mit abgeschlossener Berufsausbildung, hohe Abwanderungsraten – in Mecklenburg-Vorpommern untersuchte das IAJ in Kooperation mit der trend GmbH Schwerin die Frage, inwiefern es sinnvoll ist, Jugendbetriebe als arbeitsmarktpolitsches Instrument in Mecklenburg Vorpommern einzuführen und inwiefern ein solcher Ansatz überhaupt machbar ist. Dazu wurden neben den wettbewerbsrechtlichen und förderrechtlichen Aspekten insbesondere die relevanten strukturellen Rahmenbedingungen und die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsstrukturentwicklung, untersucht. Einbezogen wurden auch die Erfahrungen, die in anderen Bundesländern mit ähnlichen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten gemacht worden sind. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass Jugendbetriebe ein innovatives Instrument einer aktiven Arbeitsmarktpolitik darstellen können.
Auftraggeber: Bildungswerk der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Laufzeit: Juli 1999 bis Dezember 1999


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